Parkstadt Mülheim, Mülheim an der Ruhr
Laufzeit: 02/2026 – laufend
Auftraggeber: Stadt Mülheim an der Ruhr
Tätigkeit: Prozess- und Veranstaltungsdesign, leitfadengestützte Interviews, Jugendbeteiligung, öffentliche Informationsveranstaltungen, Workshops, Runde Tische, Präsentation im Planungsausschuss, Moderation, Ergebnisdokumentation und Prozessreflexion
Das ehemalige Tengelmann-Areal in Mülheim an der Ruhr (ca. 13 ha groß) soll zu einem lebendigen, klimaresilienten Quartier mit Wohnen, Gewerbe sowie Bildungs- und Freizeitangeboten entwickelt werden. Nach einem Wettbewerb (2021) und dem Start des Bauleitplanverfahrens (2022) geriet der Prozess 2024/2025 ins Stocken. Zentrale Kritikpunkte waren die baulichen Dichte des städtebaulichen Entwurfes, die Gebäudehöhen einzelner Hochpunkte sowie das Thema Mobilität.
Politik, Stadtverwaltung und Investor verfolgen weiterhin das gemeinsame Ziel, das Areal zu entwickeln. Trotz spezifischer Kritikpunkte steht auch die Bürgerschaft hinter der Entwicklung des Areals. Um dieses Ziel gemeinsam zu erreichen, wurden in einem Dialogprozess (2026) unter Mitwirkung vielfältiger Akteure städtebauliche Prämissen erarbeitet und Spannungslinien sondiert. Dies gilt als Basis für die Erarbeitung einer konsensorientierten Planungsgrundlage, die den Weg für das weitere Bauleitplanverfahren ebnen soll.
Nach einer öffentlichen Auftaktveranstaltung fanden zielgruppenspezifische Workshops (u.a. mit Jugendlichen, Multiplikatoren und den Fraktionen) statt, zudem wurden die Spannungslinien in einem Runden Tisch aus den verschiedenen Blickwinkeln erörtert und Empfehlungen für das weitere Vorgehen erarbeitet.
(weitere Infos und Termine: Infos und Termine – Parkstadt Mülheim)